So führen Sie das perfekte Mitarbeitergespräch

Erfolgreiche Führungskräfte wissen, dass Mitarbeitergespräche nicht einfach nur ein weiterer Punkt auf ihrer To-do-Liste sind, sondern ein entscheidender Teil ihrer Rolle.

 

Indem Führungskräfte diese Gespräche als Chance zur Mitarbeiterführung begreifen, können sie die Produktivität und Effizienz ihres Teams deutlich steigern, gleichzeitig Vertrauen aufbauen und einen sicheren Raum für offene Kommunikation schaffen. 

Als Führungskraft müssen Sie sicherstellen, dass diese Treffen regelmäßig stattfinden, und sie aktiv moderieren. Wenn Sie bereit sind, Ihre Mitarbeitergespräche auf ein neues Level zu heben und sie für sich und Ihr Team wertvoller zu gestalten, lesen Sie weiter!

Was sind Mitarbeitergespräche?

Einfach ausgedrückt sind Mitarbeitergespräche Treffen zwischen zwei Personen, die im selben Unternehmen arbeiten. In der Regel finden diese Gespräche zwischen einem Mitarbeiter und seinem Vorgesetzten oder Manager statt. 

Um regelmäßige Austauschtermine zu gewährleisten, planen Führungskräfte oft wiederkehrende Kalenderereignisse mit jedem ihrer direkt unterstellten Mitarbeiter ein. Diese Treffen sollten eine strukturierte Agenda oder Diskussionspunkte haben, um das Gespräch zu leiten, und mit klar definierten Aufgaben für beide Seiten enden, auf die sie sich bis zum nächsten Treffen konzentrieren können.

Offline- vs. Online-Mitarbeitergespräche

Mitarbeitergespräche können sowohl online als auch persönlich durchgeführt werden. Hier sind die Vor- und Nachteile dieser beiden Ansätze:

Vorteile von Online-Mitarbeitergesprächen

  • Bequemer, besonders für Remote-Mitarbeiter
  • Einfacher zu terminieren
  • Können für spätere Zwecke aufgezeichnet werden
  • Weniger ablenkend als persönliche Treffen

Nachteile von Online-Einzelgesprächen

  • Der Aufbau von Vertrauen und einer persönlichen Bindung ist online schwieriger
  • Nonverbale Signale sind schwerer zu deuten
  • Technische Probleme können auftreten

Vorteile von persönlichen Einzelgesprächen

  • Einfacherer Aufbau von Vertrauen und einer persönlichen Bindung
  • Nonverbale Signale sind leicht zu erkennen
  • Geringeres Risiko für technische Unterbrechungen

Nachteile von persönlichen Einzelgesprächen

  • Weniger komfortabel, besonders für Remote-Mitarbeiter
  • Können schwieriger zu terminieren sein
  • Nicht so einfach aufzuzeichnen
  • Können ablenkender sein als Online-Meetings.

Wie entscheiden Sie, welche Meeting-Art besser ist?

Die Entscheidung für die passende Meeting-Art hängt von verschiedenen Faktoren ab. Berücksichtigen Sie dabei persönliche Vorlieben, den Zweck des Gesprächs und Ihr Arbeitsumfeld.

Wenn Sie neue Beziehungen aufbauen oder sensible Themen besprechen, ist ein persönliches Treffen ratsam. Die persönliche Note und der direkte Austausch können helfen, Vertrauen zu festigen und eine offene Kommunikation zu fördern. 

Wenn es jedoch darum geht, die vergangene Woche zu besprechen, Feedback zu geben oder Coaching anzubieten, reicht ein Online-Meeting völlig aus. Falls Sie und Ihr Teammitglied remote arbeiten, sind Online-Meetings ohnehin Ihre einzige Option. 

Berücksichtigen Sie bei dieser Entscheidung die Vorlieben Ihres Teammitglieds. Manche bevorzugen die Bequemlichkeit von Online-Meetings, während andere den persönlichen Austausch schätzen.

Letztendlich bestimmen der Zweck des Meetings und die Dynamik Ihres Arbeitsumfelds Ihre Wahl. Der beste Ansatz ist ein offenes Gespräch mit Ihren Teammitgliedern, um gemeinsam zu entscheiden, welche Art von Meeting für beide Seiten am effektivsten und angenehmsten ist.

Vorteile von Mitarbeitergesprächen

Mitarbeitergespräche sind wertvolle Instrumente für alle Beteiligten. Im Folgenden erläutern wir ihre Vorteile.

A. Vorteile für Mitarbeiter

Aus Sicht der Mitarbeiter bieten Einzelgespräche die Möglichkeit, die berufliche Entwicklung mit der Führungskraft zu besprechen und Herausforderungen anzusprechen. Durch aktives Zuhören und zeitnahe Ratschläge wird die Führungskraft zum Partner bei der Erreichung dieser Ziele.

Einer der größten Vorteile von 1:1-Meetings ist, dass Mitarbeiter genau wissen, wo sie stehen. Regelmäßiges Feedback ermöglicht es ihnen, ihre Entwicklung zu verfolgen und notwendige Anpassungen vorzunehmen. 

Dieses System hält sie auf dem Laufenden und gibt Ihnen als Vorgesetztem die Möglichkeit, Probleme zu beheben, bevor sie größer werden. Es schafft ein Gefühl von Sicherheit und Bestätigung, wenn man weiß, dass die Führungskraft die berufliche und persönliche Entwicklung kontinuierlich begleitet und unterstützt.

Darüber hinaus bieten diese Treffen einen idealen Rahmen, um sensible oder schwierige Themen zu besprechen, die im hektischen Arbeitsalltag oft zu kurz kommen. 

B. Vorteile für Führungskräfte

Einzelgespräche sind eine wertvolle Gelegenheit für Führungskräfte, eine tiefere Verbindung zu ihren Teammitgliedern aufzubauen und sicherzustellen, dass alle am selben Strang ziehen.

Als Führungskraft sollten Sie regelmäßig Einzelgespräche mit Ihren Teammitgliedern führen. Diese Treffen sind nicht nur wichtig für deren Wachstum und Entwicklung, sondern auch, um Probleme zu lösen und die Mitarbeiterbindung zu stärken.

Um das volle Potenzial Ihres Teams auszuschöpfen, müssen Sie sich individuell mit jedem Teammitglied austauschen und echte Beziehungen aufbauen. Indem Sie sich regelmäßig Zeit für Einzelgespräche nehmen, schaffen Sie einen sicheren Raum, in dem offene Kommunikation und Vertrauen gedeihen können. 

Auf diese Weise bleiben Sie über die Gedanken, Sorgen und Ziele Ihrer Teammitglieder auf dem Laufenden und können die notwendigen Schritte unternehmen, um deren Zufriedenheit und Produktivität zu sichern.

Darüber hinaus bieten Einzelgespräche eine hervorragende Möglichkeit, wertvolles Feedback von unten nach obenzu erhalten, das Ihnen helfen kann, eine bessere Führungskraft zu werden. Wenn Sie Ihre Teammitglieder aktiv um Rückmeldung bitten, wie Sie sie besser unterstützen können, erhalten Sie nicht nur Einblicke in deren Erwartungen, sondern auch wertvolle Hinweise für Ihre eigene Weiterentwicklung in Ihrer Führungsrolle.

C. Vorteile für das Unternehmen

Der Erfolg eines Unternehmens hängt maßgeblich davon ab, wie viel Mühe Führungskräfte in den Aufbau von Beziehungen zu ihren Teammitgliedern investieren. Deshalb ist die Etablierung einer gesunden Kultur regelmäßiger Einzelgespräche nicht nur für den Einzelnen von Vorteil, sondern kann auch einen erheblichen Einfluss auf den Gesamterfolg des Unternehmens haben.

Neben dem Zusammenhang zwischen dem Erfolg der Führungskräfte und dem Unternehmenserfolg sind Einzelgespräche ein wirksames Mittel, um das Engagement der Mitarbeiter zu steigern. Wenn jeder Mitarbeiter die Möglichkeit hat, seine Arbeit zu besprechen und Einblicke in die Ausrichtung des Unternehmens zu erhalten, identifiziert er sich stärker mit dem Unternehmen. 

Diese gesteigerte Einbindung wirkt sich nachweislich positiv auf die Produktivität aus. Untersuchungen zeigen, dass talentierte Führungskräfte die Produktivität um 22 % steigern können. Dies hat direkte Auswirkungen auf den Erfolg Ihres Teams und Ihres gesamten Unternehmens.

Arten von Mitarbeitergesprächen 

Bevor wir zu unseren praktischen Tipps kommen, sollten Sie zunächst bestimmen, welche Art von Mitarbeitergespräch Sie benötigen.

Hier sind die gängigsten Arten von Mitarbeitergesprächen:

  • Erstes Mitarbeitergespräch mit einem neuen Teammitglied
  • Regelmäßiges Gespräch zwischen Führungskraft und Mitarbeiter
  • Austausch unter Kollegen
  • Skip-Level-Gespräche

Erstes Mitarbeitergespräch mit einem neuen Teammitglied

Das erste Gespräch mit einem neuen Mitarbeiter kann die Beziehung zwischen Führungskraft und Teammitglied maßgeblich prägen, da es ein entscheidender Teil des Onboarding-Prozessesist.

 

Dieses Treffen bietet Ihnen die Gelegenheit, mehr über den Hintergrund, die Interessen und die beruflichen Ziele des Mitarbeiters zu erfahren. Zudem ist es der ideale Zeitpunkt, um die Rolle und die Verantwortlichkeiten zu klären, was späteren Unklarheiten oder Frustrationen vorbeugt.

Dies schafft ein Umfeld, in dem Vertrauen aufgebaut und gefestigt werden kann. Nutzen Sie dieses Gespräch, um Ihren Mitarbeitern zu zeigen, dass Sie sie bei jedem Schritt unterstützen. Bieten Sie ihnen Orientierung, Feedback und Mentoring an, damit sie ihr volles Potenzial entfalten können. 

Einzelgespräch zwischen Führungskraft und Mitarbeiter

Im Arbeitsalltag bieten 1:1-Gespräche Führungskräften und Mitarbeitern die Möglichkeit, sich über den allgemeinen Stand der Dinge auszutauschen. 

Führungskräfte können diese Zeit nutzen, um sich mit ihren Mitarbeitern abzustimmen, Team- oder Unternehmensziele zu besprechen, bessere Beziehungen aufzubauen, selbst wertvolles Feedback zu erhalten und ihre eigenen Fähigkeiten und Kenntnisse zu erweitern.

Es gibt verschiedene Arten von 1:1-Gesprächen zwischen Führungskräften und Mitarbeitern:

  • Leistungsbeurteilungen
  • Coaching-/Mentoring-Sitzungen
  • Regelmäßige Check-ins 
  • Projekt-Updates usw.

Es ist wichtig, diese Treffen regelmäßig durchzuführen, damit Sie und Ihre Teammitglieder sich voll und ganz aufeinander konzentrieren und alle Aspekte der Arbeit und der Erfahrungen des Mitarbeiters im Unternehmen besprechen können. 

Peer-to-Peer-Meetings

Bei Peer-to-Peer-Meetings tauschen sich Mitarbeiter auf derselben Hierarchieebene aus, um voneinander zu lernen. 

Diese Treffen sind genauso wichtig wie klassische Einzelgespräche mit Vorgesetzten, da sie die gegenseitige Unterstützung und den Erfahrungsaustausch fördern. Die Gesprächsthemen können von arbeitsbezogenen Herausforderungen und Zielen bis hin zu persönlichen Interessen und Schwierigkeiten reichen. 

Beispiele für Peer-to-Peer-Meetings sind: 

  • Brainstorming-Sitzungen
  • Teamübergreifende Updates
  • Individuelle Schulungen.

Durch die Förderung von Peer-to-Peer-Meetings schaffen Sie ein Umfeld, das Empathie, Vernetzung und Zusammenarbeit in Ihrem Team stärkt. Eine solche Atmosphäre ist entscheidend für ein gesundes Arbeitsklima und eine hohe Mitarbeitermotivation. 

Das bedeutet, dass Sie selbst aktiv werden müssen, um Möglichkeiten für Mitarbeiter zu schaffen, sich innerhalb ihrer Teams und abteilungsübergreifend zu vernetzen und zusammenzuarbeiten. 

1:1 Skip-Level-Meetings

Bei Skip-Level-Meetings treffen sich Mitarbeiter mit dem Vorgesetzten ihres direkten Managers und umgehen dabei die direkte Führungsebene. Ihr Wert liegt darin, dass Führungskräfte oft den Bezug zum Arbeitsalltag ihrer Mitarbeiter verlieren, und Skip-Level-Meetings bieten ihnen die Gelegenheit, wieder einen direkten Draht zur Belegschaft aufzubauen. 

Für Führungskräfte bieten diese Treffen ungefilterte Einblicke in das tatsächliche Geschehen innerhalb ihrer Abteilung oder des Unternehmens, was es ihnen ermöglicht, positive Veränderungen anzustoßen. 

Andererseits erhalten Mitarbeiter die Chance, wichtige Themen anzusprechen, ein besseres Verständnis für das Unternehmen zu entwickeln und wertvolles Feedback zu ihrer eigenen beruflichen Entwicklung zu erhalten. 

Egal, welche Art von Einzelgespräch Sie führen, denken Sie immer daran, dass Sie vor allem zuhören sollten. Nichts lenkt mehr ab, als während des Gesprächs detaillierte Notizen machen zu müssen, und nichts ist frustrierender, als später festzustellen, dass die Aufzeichnungen ungenau oder lückenhaft sind. 

Genau deshalb haben wir MeetGeekentwickelt – einen virtuellen Meeting-Assistenten, der die Protokollführung übernimmt, während Sie sich voll und ganz auf Ihre Mitarbeiter konzentrieren können. Doch das ist noch nicht alles. Das umfangreiche Funktionspaket von MeetGeek umfasst:

  • Automatisierte Meeting-Aufzeichnung: MeetGeek zeichnet Ihre Einzelgespräche automatisch auf, sodass Sie die Aufnahme nicht mehr manuell starten oder stoppen müssen. So wird jedes Meeting erfasst, ohne dass Sie an eine zusätzliche Erinnerung denken müssen.
  • Präzise Transkription: Wir nutzen fortschrittliche NLP-Algorithmen für hochpräzise Meeting-Transkripte, mit denen Sie alle Informationen, die Ihre Mitarbeiter mit Ihnen geteilt haben, schriftlich festhalten können. 
  • Highlights und Schlagworterkennung: Sie müssen nicht mehr stundenlang Transkripte durchforsten. Unser Assistent kann automatisch wichtige Stellen in Mitarbeitergesprächen identifizieren und markieren, was Ihnen wertvolle Zeit und Mühe spart.
  • KI-Funktionen: MeetGeek bietet mehr als nur Transkripte. Es erstellt zudem KI-Zusammenfassungen, die Sie mit wenigen Klicks mit Ihren Mitarbeitern teilen können.
  • Integration mit anderen Tools: Unser Meeting-Assistent lässt sich nahtlos in andere Tools integrieren, wie etwa Aufgabenboards oder gemeinsame Arbeitsbereiche, wodurch es ein Leichtes ist, den Überblick über jedes Einzelgespräch an einem zentralen Ort zu behalten.
  • Meeting-Archiv: Wann immer Sie ein Einzelgespräch noch einmal nachbereiten möchten, fungiert MeetGeek als zentraler Speicherort für alle Ihre Meeting-Informationen. Kein Suchen mehr in verstreuten Google Drive-Ordnern – alles ist übersichtlich organisiert und jederzeit griffbereit.
  • Kostenloser Plan: MeetGeek bietet einen komplett kostenlosen Plan an, der bei Bedarf erweitert werden kann, um Ihren Anforderungen noch besser gerecht zu werden.
Lassen Sie Ihre Einzelgespräche von einem KI-Meeting-Assistenten automatisch aufzeichnen, transkribieren, zusammenfassen und analysieren. 

Die Rollen von Führungskräften und Mitarbeitern im 1:1

Wenn Sie Einzelgespräche immer noch als lästige Pflicht und nicht als Chance betrachten, sollten Sie zunächst die jeweiligen Rollen von Führungskraft und Mitarbeiter in diesen Meetings verstehen.

A. Die Rolle der Führungskraft

Damit Einzelgespräche wirklich effektiv sind, sollten sich Führungskräfte auf drei Kernaspekte konzentrieren:

  • Psychologische Sicherheit
  • Aufwand für Mitarbeiter minimieren
  • Mehrwert für Mitarbeiter schaffen

Psychologische Sicherheit 

Schaffen Sie ein Umfeld, in dem sich Teammitglieder wohl dabei fühlen, ihre Gedanken zu teilen und Feedback zu geben. Führungskräfte können den Ton angeben, indem sie selbst Verletzlichkeit zeigen und so einen sicheren Raum für offene Kommunikation schaffen.

Mitarbeiteraufwand minimieren

Feedback und Kommunikation sollten für Teammitglieder nicht wie ein Kampf wirken. Es ist zwar wichtig, das Team zu fordern und zu fördern, aber achten Sie darauf, es nicht zu überfordern. Die richtige Balance zwischen Herausforderung und Unterstützung ist entscheidend.

Vorteile für Mitarbeiter 

Wenn Teammitglieder Feedback geben, müssen Sie darauf reagieren. Selbst wenn Sie dem Feedback nicht voll und ganz zustimmen, zeigt die Anerkennung und das Engagement, Maßnahmen zu ergreifen, dass ihr Beitrag geschätzt wird. Dies schafft ein positives Umfeld für Wachstum und Lernen.

Wenn diese Aspekte erfolgreich umgesetzt werden, entwickelt sich die Beziehung zwischen Führungskräften und ihren direkt unterstellten Mitarbeitern ideal, was zu schnellerem persönlichen und beruflichen Wachstum führt.  

Probieren Sie als Führungskraft einen neuen Ansatz aus, um die Dynamik Ihres nächsten 1:1-Meetings mit dieser Vorlage von Dave Kline zu verändern.

Der Ansatz basiert auf zwei einfachen, aber effektiven Prinzipien:

- Gestalten Sie das nächste 1:1-Meeting für den Mitarbeiter, nicht für sich selbst
- Konzentrieren Sie sich darauf, gute Fragen zu stellen, anstatt Anweisungen zu geben

Eine detaillierte Aufschlüsselung dieser Meeting-Strategie finden Sie in Daves wöchentlichem Newsletter hier.
von Dave Klines Twitter-Account

B. Die Rolle des Mitarbeiters 

Wie können Sie es Ihren Mitarbeitern ermöglichen, das Beste aus Ihren 1:1-Gesprächen herauszuholen, bedeutungsvolle Interaktionen zu führen und einen Mehrwert in Ihre Unterhaltungen einzubringen? 

Hier sind einige Punkte, zu denen Sie Ihre Mitarbeiter ermutigen sollten, damit sie ihre Rolle im Meeting optimal ausfüllen können:

  • Erwartungen klären
  • Das Meeting leiten
  • Feedback geben und einfordern 

Erwartungen klären

Machen Sie sich und dem Mitarbeiter bewusst, dass diese Zeit im Einzelgespräch ganz Ihnen gehört. Verdeutlichen Sie, dass beide Seiten dafür verantwortlich sind, Themen auf die Agenda zu setzen und sich auf deren Besprechung vorzubereiten. 

Das Meeting leiten

Geben Sie Ihrem Mitarbeiter die Möglichkeit, alles anzusprechen, was ihm wichtig ist (im angemessenen Rahmen), und ermutigen Sie ihn dazu, seine Ambitionen und Ziele innerhalb des Unternehmens offen zu äußern.

Feedback geben und einfordern

Ermutigen Sie Ihre Mitarbeiter dazu, Ihnen kontinuierlich Feedback zu geben, damit Sie sich gegenseitig weiterentwickeln können. Erst danach lassen sich auf Basis dieses Feedbacks nächste Schritte festlegen. Zeigen Sie, dass Sie das Feedback ernst nehmen, indem Sie es in künftigen Meetings aufgreifen und entsprechende Maßnahmen umsetzen.

Denken Sie daran: Einzelgespräche sind nur dann wertvoll, wenn sowohl Sie als auch Ihre Mitarbeiter ihre Rollen erfolgreich ausfüllen.

So führen Sie Einzelgespräche effektiv  

Um das Beste aus Ihren 1:1-Gesprächen herauszuholen, gibt es bestimmte Schritte, die Sie vor, während und nach dem Meeting beachten sollten. Im Folgenden gehen wir diese gemeinsam durch.

Vor dem Meeting

Bei der Planung Ihrer Meetings reicht es nicht aus, einfach nur Einladungen zu versenden an Ihr Team. Investieren Sie Zeit, um diese Meetings vorzubereiten und auf die individuellen Bedürfnisse abzustimmen. Eine solide Grundlage und eine durchdachte logistische Planung stellen sicher, dass Ihre Gespräche effektiv und sinnvoll sind.

1. Die Initiative Ihrem Team gegenüber kommunizieren

Unabhängig davon, ob Ihr Team mit dem Konzept von 1:1-Meetings vertraut ist oder nicht, sollten Sie diese Praxis so vermitteln, dass sich jeder einbezogen und nicht persönlich angegriffen fühlt. 

Um sicherzustellen, dass alle die Nachricht gleichzeitig erhalten, veranstalten Sie ein Informationsmeeting. Betonen Sie, wie wichtig es ist, die Meinung der Mitarbeiter im Kontext Ihrer Unternehmenswerte zu hören, und unterstreichen Sie die Bedeutung eines unterstützenden Führungsstils. 

Machen Sie deutlich, dass diese Gespräche nicht als Ausdruck von Unzufriedenheit mit der Leistung Ihres Teams oder als Form von Mikromanagement missverstanden werden sollten. 

Sie sollten vielmehr als Gelegenheit für Sie und Ihre Teammitglieder betrachtet werden, um die Zusammenarbeit zu vertiefen, Herausforderungen zu erkunden, Karriereziele zu besprechen und bei Bedarf Unterstützung zu bieten. 

Nutzen Sie diesen Anlass, um Ihre Erwartungen an das Team zu kommunizieren und so den Erfolg dieser Meetings sicherzustellen. 

Ermutigen Sie Ihr Team, die Verantwortung für die Agenda zu übernehmen, indem sie wichtige Prioritäten setzen, Neugier zeigen, sich aktiv an Diskussionen beteiligen, Probleme und Lösungen durchdacht angehen sowie offen dafür sind, Hilfe zu suchen und Feedback umzusetzen.

2. Rhythmus festlegen

Führungskräfte fragen sich oft, wie häufig sie Einzelgespräche führen sollten. Die Wahrheit ist: Das Wichtigste ist, überhaupt erst eine regelmäßige Routine zu etablieren. Auch wenn es einige allgemeine Richtlinien gibt, ist es entscheidend, einen Rhythmus zu finden, der sowohl für Sie als auch für Ihre Teammitglieder funktioniert.

In der Regel sind 1:1-Gespräche wöchentliche oder zweiwöchentliche Treffen mit einer Dauer von etwa 30 Minuten. Diese Empfehlung wird von verschiedenen Experten unterstützt, wie zum Beispiel Kim Scott, der Autorin von Radical Candor. Ergebnisse einer HR Morning-Umfrage stützen diese Aussage ebenfalls und zeigen, dass sich 59 % der Führungskräfte für 30-minütige Einzelgespräche entscheiden.

Je nach Grad der Zusammenarbeit und der Anzahl Ihrer direkt unterstellten Mitarbeiter sollten Sie die Häufigkeit an Ihre Bedürfnisse anpassen. 

Wenn Sie eine enge Arbeitsbeziehung zu Ihren Teammitgliedern pflegen und regelmäßig informelle Gespräche führen, können Sie ein Treffen alle zwei Wochen in Betracht ziehen. 

Monatliche 1:1-Gespräche sollten hingegen eher die Ausnahme als die Regel sein. In einem Monat kann viel passieren, und bei nur monatlichen Treffen besteht die Gefahr, den Anschluss zu verlieren und wichtige Updates sowie Feedback aus Ihrem Team zu verpassen. 

Um dies zu vermeiden, sollten Sie einen wiederkehrenden Kalendertermin einrichten, damit Sie den Überblick über Ihren Zeitplan behalten. Hier sind unsere Empfehlungen für Software zur Terminplanung , die Sie bei diesem Teil des Prozesses unterstützen!

3. Ort festlegen

Persönliche Gespräche sind die effektivste Art der Kommunikation. Versuchen Sie daher, wann immer es möglich ist, sich persönlich zu treffen für Ihre Meetings. Sollte das jedoch nicht möglich sein, sagen Sie das Meeting nicht ab, sondern weichen Sie auf einen Video-Chat aus. 

  • Im Büro

Wenn Sie beide im selben Büro sind, ist ein kleiner Konferenzraum meist die beste Wahl für eine ruhige und angenehme Atmosphäre. Er bietet ein gewisses Maß an Privatsphäre, das Ihre Mitarbeiter dazu ermutigt, offen und ehrlich zu kommunizieren.

Quelle: Drazen Zigic auf Freepik
  • Videokonferenzen

Versuchen Sie in einer Remote-Arbeitsumgebung, die Vorteile persönlicher Gespräche so gut wie möglich nachzubilden. Nonverbale Signale sind für eine effektive Kommunikation entscheidend, weshalb Videoanrufe Textnachrichten und Telefonaten vorzuziehen sind. 

Es ist wichtig, in eine zuverlässige technische Ausstattung zu investieren, einschließlich einer stabilen Internetverbindung sowie hochwertiger Video- und Audioqualität für alle Teilnehmer – das zahlt sich langfristig definitiv aus. Zudem ist ein gutes Tool zur Meeting-Aufzeichnung ein Muss, da Einzelgespräche Ihre volle Aufmerksamkeit erfordern.

MeetGeek erstellt automatisch Meeting-Notizen für Sie. So müssen Sie nicht alles manuell mitschreiben und können sich voll und ganz auf das eigentliche Gespräch konzentrieren.

Darüber hinaus können Sie Sprachbefehle in Echtzeit nutzen, um wichtige Punkte festzuhalten. Dies ermöglicht es Ihnen, mühelos in den Meeting-Notizen zu suchen, ohne Zeit mit irrelevanten Details zu verschwenden. 

Während Sie Ihrem gewohnten Tagesablauf nachgehen, arbeitet MeetGeek im Hintergrund: Ihre Gespräche werden automatisch aufgezeichnet, transkribiert, zusammengefasst und analysiert, damit Ihnen garantiert nichts entgeht.

Holen Sie mit einem virtuellen Meeting-Assistenten das Beste aus Ihren Einzelgesprächen heraus. MeetGeek kostenlos testen!

  • Außerhalb des Büros

Sobald sich eine Routine für Ihre Einzelgespräche eingespielt hat, können Sie für Abwechslung sorgen, indem Sie die Meetings nach draußen oder in ein Café verlegen. Wichtig ist nur, dass Sie einen Ort finden, an dem sich alle Beteiligten wohl dabei fühlen, offen zu sprechen.

4. Erstellen Sie eine flexible Meeting-Agenda

Zusammenarbeit ist das A und O bei Meeting-Agenden. Als Führungskraft sollten Sie Ihre Mitarbeiter dazu ermutigen, ihre eigenen Themen für diese 1:1-Gespräche einzubringen. 

Die Themen können von aktuellen Zielen und Feedback bis hin zu Anerkennung und beruflichen Ambitionen reichen. Indem Sie die notwendigen Ressourcen bereitstellen, erleichtern Sie es, Woche für Woche regelmäßige und wertvolle Gespräche zu führen.

Wenn Sie eine Vorlage für ein Einzelgespräch benötigen, finden Sie hier eine!

5. Seien Sie vorbereitet

Erstellen Sie basierend auf Ihren Zielen und Ihrer Kenntnis Ihrer Mitarbeiter einen Plan für jedes Gespräch. Überlegen Sie sich für jede Person den besten Ansatz und legen Sie die wichtigsten Punkte fest, die Priorität haben sollten. 

Jedes Gespräch sollte ein konkretes Ziel haben, das als Leitfaden für Ihr Gespräch dient. Vielleicht möchten Sie beispielsweise erfahren, wie sich Ihr Mitarbeiter fühlt, seine beruflichen Interessen erkunden oder Einblicke in seine Sicht auf die Teamziele gewinnen. 

Seien Sie jedoch realistisch und akzeptieren Sie, dass Sie nicht in jedem Gespräch jedes Ziel erreichen können. Priorisieren Sie zwei oder drei Ziele, die unverzichtbar sind, und konzentrieren Sie sich auf diese. 

Während des Gesprächs

Dies ist die wichtigste Phase der Mitarbeitergespräche. Im Folgenden erläutern wir die wichtigsten Punkte, die Sie beachten sollten.

1. Geben Sie den Ton an

Bevor Sie mit dem 1:1 beginnen, beseitigen Sie alle Ablenkungen, indem Sie Ihr Telefon weglegen. Denken Sie daran, dass es bei diesem Gespräch ausschließlich um die Bedürfnisse, die Leistung und das Engagement Ihres Mitarbeiters geht. Es ist entscheidend, diesen Treffen mit dem aufrichtigen Wunsch zu begegnen, Ihren Mitarbeiter zu unterstützen und eine Verbindung aufzubauen, anstatt nur Pflichtaufgaben abzuarbeiten.

Nehmen Sie sich außerdem einen Moment Zeit, um den Kopf frei zu bekommen. Studien haben gezeigt, dass die Stimmung, die Sie in ein Gespräch einbringen, andere beeinflussen kann. 

Bildquelle: freepik

Erst danach sollten Sie das Meeting mit einer Wiederholung der Ziele und Erwartungen eröffnen. Um eine gute Beziehung aufzubauen und Vertrauen zu schaffen, können Sie anschließend kurz über Themen abseits der Arbeit sprechen oder Erfolge feiern. 

Wenn es Ihnen schwerfällt, fließend zum Hauptteil des Meetings überzugehen, nutzen Sie einige Fragen aus dieser Liste!

Eine häufige Herausforderung für Führungskräfte besteht darin, Einzelgespräche lediglich als eine weitere zu erledigende Aufgabe zu betrachten. Diese Einstellung kann sich negativ darauf auswirken, wie Sie Meetings leiten und mit Ihren Mitarbeitern interagieren. 

2. Folgen Sie den wichtigsten Gesprächspunkten

Die Einhaltung Ihrer Agenda ist entscheidend für ein erfolgreiches Meeting, da sie hilft, den roten Faden nicht zu verlieren, wichtige Diskussionen nicht zu versäumen und keine Zeit mit unproduktiven Themen zu verschwenden.

Am Ende jedes Diskussionsthemas ist es wichtig, Aufgaben klar zu definieren und zuzuweisen. Jede Aufgabe sollte einen konkreten Zeitrahmen für die Erledigung und für Updates haben. Dies fasst nicht nur das Gespräch zusammen, sondern schafft auch klare Erwartungen für beide Seiten.

Vergessen Sie nicht, Zeit für Fragen einzuplanen. Ermutigen Sie Ihre Teammitglieder dazu, während des Meetings Fragen zu stellen, und nehmen Sie sich auch selbst Zeit für Rückfragen. Planen Sie zudem vor Ende des Meetings Zeit für offene Fragen ein. 

PROFI-TIPP: Überlassen Sie das Notieren während des Meetings nicht allein Ihren Teammitgliedern. Es ist wichtig, dass auch Sie sich eigene Notizen machen, da diese als Referenzpunkt für Sie und Ihr Team dienen. Um den gesamten Prozess effizienter, präziser und reibungsloser zu gestalten, nutzen Sie einen virtuellen Assistenten wie MeetGeek , der die Arbeit automatisch für Sie erledigt!

3. Achten Sie auf Ihre Körpersprache

Ihre Haltung und Ihre Art zu sprechen vermitteln oft mehr, als Ihnen bewusst ist. Es ist wichtig, durch nonverbale Signale Offenheit und Aufmerksamkeit zu zeigen. Vermeiden Sie es, die Arme zu verschränken oder Blickkontakt zu meiden. Bemühen Sie sich stattdessen bewusst darum, eine Verbindung zu Ihrem Gegenüber aufzubauen.

Bildquelle: pressfoto auf Freepik

Körpersprache gezielt einzusetzen, um eine gute Beziehung aufzubauen, ist eine hervorragende Methode. Ein effektiver Weg hierfür ist das Spiegeln.

4. Offenheit in Einstellung und Kommunikation

Ihre Mitarbeiter nur als Mittel zum Zweck für das Erreichen von KPIs zu sehen, ist kontraproduktiv. Seien Sie stattdessen offen dafür, sowohl ihre Fortschritte als auch ihre Fehler anzuerkennen. 

Erwarten Sie Spitzenleistungen, aber vergessen Sie nicht, dass Ihre Mitarbeiter Menschen sind, die auch außerhalb der Arbeit mit Herausforderungen und persönlichen Umständen zu kämpfen haben. Bedenken Sie, dass jeder unterschiedliche Unterstützung benötigt, um sein volles Potenzial auszuschöpfen.

Als Führungskraft reicht es zudem nicht aus, Ihren Teammitgliedern während eines Gesprächs nur zuzuhören. Sie sollten ihnen auch Orientierung und Unterstützung bieten, um Hindernisse zu überwinden. Ermutigen Sie sie dazu, offen und ehrlich über Verbesserungspotenziale zu sprechen, und motivieren Sie sie, die notwendigen Schritte zu gehen.

5. Transparenz gegenüber Ihren Mitarbeitern

Seien Sie so ehrlich wie möglich zu Ihrem Team, auch wenn die Situation unangenehm oder schwierig ist. 

Dinge für sich zu behalten, erzeugt nur ein Gefühl von Geheimniskrämerei, und andere merken schnell, wenn ihnen etwas vorenthalten wird. Setzen Sie stattdessen auf Transparenz und teilen Sie Informationen offen, denn es ist besser, mit offenen Karten zu spielen, als alle im Dunkeln zu lassen.

6. Bringen Sie Ihre Perspektive ein

Nachdem Sie im Meeting aktiv zugehört haben, kommt der Moment, in dem es wichtig ist, Ihre eigene Meinung zu äußern. 

Nutzen Sie Einzelgespräche, um ehrliches und detailliertes Feedback zu den Ideen und Handlungen Ihrer Mitarbeiter zu geben. Dies ist auch eine hervorragende Gelegenheit für eine gemeinsame Problemlösung: Verstehen Sie die Sachlage vollständig, führen Sie Informationen zusammen, identifizieren Sie die Ursachen und erarbeiten Sie eine Lösung, mit der beide Seiten zufrieden sind. 

Dies setzt ein starkes Zeichen und fördert das Engagement für gemeinsame und individuelle Ziele in der Zukunft.

7. Seien Sie flexibel

Während Sie Ihre Agenda abarbeiten, sollten Sie offen dafür sein, das Gespräch natürlich fließen zu lassen und dringende Themen anzusprechen. Wenn die Zeit nicht reicht, verschieben Sie die restlichen Punkte auf das nächste Einzelgespräch. Machen Sie Ihren Mitarbeitern von Anfang an klar, dass Sie bereit sind, die Agenda spontan anzupassen, falls etwas Wichtiges dazwischenkommt.

Nehmen Sie sich zudem die Zeit, die bevorzugten Kommunikations- und Arbeitsweisen jedes Teammitglieds zu verstehen, und passen Sie Ihren Führungsstil entsprechend an. 

7. Ein guter Abschluss

Selbst bei schwierigen Gesprächen oder negativem Feedback ist es wichtig, diese positiv zu beenden. 

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Wenn Sie Ihr Meeting mit einer bestärkenden Aussage oder ermutigenden Worten beenden, sorgen Sie dafür, dass Ihr Mitarbeiter motiviert und gestärkt aus dem Gespräch geht, anstatt sich überfordert oder ausgelaugt zu fühlen.

Nach dem Meeting

Für optimale Einzelgespräche sollten Sie sich nach jedem Meeting etwas Zeit nehmen, um sicherzustellen, dass Sie alles getan haben, um die besten Ergebnisse zu erzielen.

1. Meeting-Notizen versenden

Wenn Sie und Ihr Mitarbeiter eine gemeinsame Agenda-App nutzen oder per E-Mail kommunizieren, ist es wichtig, dass die Meeting-Notizen für beide jederzeit leicht zugänglich sind. 

So können Sie problemlos auf das Gespräch zurückgreifen, getroffene Entscheidungen überprüfen und sich an die nächsten Schritte sowie alle weiteren für Ihre Arbeit relevanten Informationen erinnern. 

Erstellen Sie Ihre Meeting-Notizen am besten mit einer Liste der Agendapunkte und einer kurzen Zusammenfassung zu jedem Thema. Halten Sie außerdem alle vereinbarten Aufgaben fest und legen Sie Fälligkeitsdaten für deren Erledigung fest.

Das manuelle Erstellen und Versenden von Meeting-Notizen an jeden Mitarbeiter ist mühsam. Um den gesamten Prozess zu optimieren, lehnen Sie sich zurück und lassen Sie MeetGeek diese Arbeit automatisch für Sie erledigen. 

Unser virtueller KI-Meeting-Assistent speichert nicht nur alle Ihre Meeting-Protokolle an einem Ort, sondern ermöglicht es Ihnen auch, präzise, KI-generierte Notizen mit nur wenigen Klicks an die entsprechenden Teammitglieder zu senden!

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2. Kontinuierliche Verbesserung

Der Schlüssel zu einem erfolgreichen Gespräch liegt darin, dass sich beide Seiten wertgeschätzt, respektiert und gut informiert fühlen. Zudem ist es wichtig, dass alle Beteiligten das Meeting mit einem klaren Verständnis der nächsten Schritte, der Lösungen für besprochene Probleme und der getroffenen Vereinbarungen verlassen. 

Der ultimative Maßstab für den Erfolg ist jedoch, ob Ihr Mitarbeiter das Meeting als wertvoll und bereichernd empfunden hat. 

Um diese Meetings stetig zu verbessern, ist es entscheidend, Feedback von Ihrem Team einzuholen. Denken Sie daran, dass das, was für die eine Person funktioniert, für eine andere nicht unbedingt passend sein muss – und was heute effektiv ist, kann es später vielleicht nicht mehr sein. 

Sie können jedes Teammitglied direkt nach Ideen zur Verbesserung künftiger Meetings fragen oder eine anonyme Umfrage nutzen, um Feedback vom gesamten Team zu sammeln.

Bildquelle: Drazen Zigic auf Freepik

Orientieren Sie sich an folgendem Format: 

  • Was läuft gut
  • Was läuft nicht gut
  • Verbesserungsvorschläge.

Selbst wenn Sie glauben, dass Ihr aktueller Ansatz erfolgreich ist, sollten Sie weiterhin mit neuen Ideen und Strategien experimentieren, um die Meetings spannend und produktiv zu halten.

3. Vertraulichkeit wahren

Alles, was Sie in einem persönlichen Gespräch mit Ihrem direkt unterstellten Mitarbeiter besprechen, sollte vertraulich behandelt werden. Wenn Sie zudem anonymes Feedback einholen, ist es wichtig, die Privatsphäre jedes Einzelnen zu respektieren und niemals zu versuchen, herauszufinden, wer was gesagt hat.

Die häufigsten Fehler bei 1:1-Gesprächen

1:1-Gespräche bedeuten direkten und individuellen Austausch mit Ihren Teammitgliedern. Wenn diese direkt hintereinander stattfinden, kann es schnell chaotisch werden. Hier sind die häufigsten Fehler, die Sie bei der Durchführung von 1:1-Gesprächen vermeiden sollten!

A. Das Gespräch absagen

Vermeiden Sie es, 1:1-Gespräche mit Ihren Mitarbeitern abzusagen, es sei denn, es liegt ein wirklich dringender Notfall vor. Wenn Sie ein Meeting absagen, kann dies unbeabsichtigt das Signal senden, dass das Gespräch nicht wichtig ist oder Sie die Zeit des Mitarbeiters nicht wertschätzen. 

Falls Sie jedoch unbedingt verschieben müssen, tun Sie dies so früh wie möglich und entschuldigen Sie sich aufrichtig für die entstandenen Unannehmlichkeiten. Betrachten Sie diese Treffen als Grundpfeiler Ihrer Beziehung zu Ihren Mitarbeitern und priorisieren Sie sie entsprechend.

B. Zu spät kommen oder Zeitdruck

Wer sein Zeitmanagement nicht im Griff hat, vermittelt den Eindruck, das Meeting oder die beteiligten Personen nicht wertzuschätzen. Wenn Menschen das Gefühl haben, dass ihre Zeit nicht respektiert oder geschätzt wird, verlieren sie oft das Interesse und ziehen sich zurück. 

C. Ablenkung durch Notizen

Der Zweck von 1:1-Gesprächen ist der persönliche Austausch, nicht das Protokollieren. Wenn Ihnen das Mitschreiben schwerfällt, sollten Sie technische Hilfsmittel in Betracht ziehen, die diese Aufgabe für Sie übernehmen.

D. Dem Teammitglied nicht zuhören

Dies geht oft mit häufigem Unterbrechen einher, was das Gespräch aus dem Konzept bringt und vom eigentlichen Anliegen des Mitarbeiters ablenkt. In einem 1:1-Gespräch ist es entscheidend, proaktiv statt reaktiv zu handeln – je mehr Raum Sie dem Mitarbeiter geben, um zu sprechen, desto besser.

E. Kein Einholen von Feedback

Damit Feedback wirklich Wirkung zeigt, sollte es keine Einbahnstraße sein. Es ist wichtig, nicht nur die eigenen Gedanken mit anderen zu teilen, sondern auch aktiv deren Rückmeldung einzuholen. 

Wie effektiv sind eigentlich Einzelgespräche? Sind sie eine sinnvolle Investition der Zeit? Und wie lassen sie sich verbessern? Das Anhören von Mitarbeiterfeedback ist entscheidend, um ein starkes Team aufzubauen und eine positive Unternehmenskultur zu fördern.

F. Kein Termin für das nächste 1-zu-1

Bei einem Einzelgespräch sollten beide Seiten einen Mehrwert mitnehmen – meist in Form von konkreten Aufgaben, die bis zum nächsten Treffen erledigt werden sollen. Wenn kein Folgetermin vereinbart wird, leidet die Effektivität der gesamten 1-zu-1-Gespräche. 

10 Fragetypen für Einzelgespräche

Manchmal können sich Einzelgespräche sowohl für dich als auch für deine Mitarbeiter wiederholend anfühlen. Hier sind 6 Diskussionsthemen, mit denen du diesen Kreislauf durchbrichst!

1. Fragen zum Einstieg

  • Was begeistert dich außerhalb der Arbeit so richtig?
  • Worauf freust du dich diese Woche außerhalb der Arbeit besonders?
  • Welches Restaurant in unserer Stadt ist dein absoluter Favorit?
  • Was war der ungewöhnlichste Job, den du jemals gemacht hast?

2. Check-in-Fragen

  • Wie läuft deine Arbeitswoche bisher? 
  • Gibt es bei der Arbeit Faktoren, die dein Wohlbefinden oder deine Zufriedenheit beeinträchtigen? 
  • Welche Bedenken haben Sie bisher bezüglich dieser Woche?

3. Arbeitsgewohnheiten und Mitarbeiterleistung

  • Wann sind Sie im Laufe des Tages am motiviertesten und produktivsten? 
  • Welche Anpassungen oder Verbesserungen können Sie vornehmen, um Ihren Tagesablauf zu optimieren? 
  • Welche Aktivitäten nehmen Ihrer Meinung nach derzeit zu viel Zeit in Anspruch? 
  • Gibt es Hindernisse oder Herausforderungen, die Ihren Fortschritt momentan bremsen?

4. Teamzusammenarbeit

  • Wer im Team inspiriert Sie besonders? Welche Eigenschaften oder Handlungen dieser Person motivieren Sie?
  • Sind Sie offen dafür, weiteres Feedback von Ihren Teamkollegen zu erhalten? 
  • Wie sicher fühlen Sie sich dabei, anderen konstruktives Feedback zu geben?
  • Haben Sie Vorschläge, wie wir unsere Zusammenarbeit verbessern und effektiver zusammenarbeiten können?

5. Grad des Mitarbeiterengagements

  • Was motiviert und inspiriert Sie, sich für Ihre Arbeit zu engagieren?
  • Was macht Ihnen an Ihrer Arbeit hier am meisten bzw. am wenigsten Spaß? 
  • Haben Sie Fragen zu Ihrer Rolle in unserem Team?

6. Kurz- und langfristige Leistungsziele

  • Wie kommen Sie mit Ihren Zielen voran? 
  • Benötigen Sie Unterstützung oder gibt es Hindernisse, bei denen ich Ihnen helfen kann? 
  • Wie haben Sie Ihre langfristigen Ziele definiert? 
  • Welcher Aspekt Ihrer Arbeit entspricht Ihrer Meinung nach am ehesten Ihren langfristigen Zielen?

7. Ziele und Plan für die berufliche Entwicklung

  • Welche Lernmethoden bevorzugen Sie? 
  • Gibt es bestimmte Fähigkeiten, die Sie gezielt ausbauen möchten? 
  • Gibt es Erfahrungen, die Sie unbedingt sammeln möchten? 
  • Haben Sie in letzter Zeit an Projekten gearbeitet, die Sie als besonders erfüllend empfunden haben?
  • Glauben Sie, dass Sie von zusätzlichen Schulungen profitieren würden?

8. Fragen für Feedback

  • Gibt es etwas, das ich häufiger tun sollte? Und gibt es etwas, das ich Ihrer Meinung nach seltener tun sollte?
  • Fühlen Sie sich wohl mit meiner Art, das Team zu führen? Gibt es etwas, das ich anders machen sollte?
  • Wie empfinden Sie unsere Einzelgespräche? Was können wir tun, um sie zu verbessern?
  • Sind Sie mit dem aktuellen Umfang und Format unserer Kommunikation zufrieden? Gibt es etwas, das Sie anpassen oder verbessern möchten?

9. Fragen für Remote-Mitarbeiter

  • Welche Aufgaben haben Sie diese Woche bearbeitet? 
  • Was war aus Ihrer Sicht Ihr bisher größter Erfolg oder Rückschlag? 
  • Benötigen Sie bei irgendetwas Unterstützung? 
  • Gibt es noch etwas Wichtiges, das wir bisher nicht besprochen haben und das Sie gerne ansprechen möchten? 

10. Verbesserung der Führungskraft 

  • Wie kann ich Sie bei der Arbeit noch besser unterstützen? 
  • Ist meine Kommunikation mit Ihnen klar und verständlich, oder kann ich hier etwas verbessern? 
  • Haben Sie ein klares Verständnis für die Vision und die Ziele unseres Teams? 

Führen Sie ab heute bessere One-on-One-Meetings mit MeetGeek! 

Regelmäßige und beständige Kommunikation zwischen Mitarbeitern und Führungskräften ist der Motor für den Erfolg leistungsstarker Unternehmen. Dies ist besonders in verteilten Teams wichtig, da es für die Teammitglieder entscheidend ist, die gemeinsamen Ziele im Blick zu behalten und eine klare Orientierung für ihre persönliche Entwicklung zu haben.

Um konkrete Ergebnisse aus Ihren One-on-One-Meetings zu erzielen, befolgen Sie die Tipps und Tricks in diesem umfassenden Leitfaden. Doch egal in welcher Rolle Sie tätig sind, es gibt immer Raum für Verbesserungen – und ein virtueller Meeting-Assistent kann einen wesentlichen Beitrag zu Ihrem Erfolg leisten. 

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